Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen YAT Webdesign, Inhaber Amirsaleh Talaee, Fehmarnstraße 10, 22047 Hamburg (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Auftraggeber über Webdesign-, Webentwicklungs- und damit verbundene Dienstleistungen.
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Differenzierung vorgenommen.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
(2) Ein Vertrag kommt zustande durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch die Aufnahme der Leistungserbringung.
(3) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
§ 3 Leistungsumfang
(1) Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung des Auftragnehmers.
(2) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Teilleistungen zu erbringen, soweit diese für den Auftraggeber nutzbar sind und die Erbringung der Restleistung sichergestellt ist.
(3) Änderungswünsche des Auftraggebers nach Vertragsschluss sind nur im Rahmen der Kapazitäten des Auftragnehmers möglich und können zu einer Anpassung der Vergütung und des Zeitplans führen.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle zur Durchführung des Auftrags erforderlichen Unterlagen, Daten und Informationen rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung.
(2) Der Auftraggeber benennt einen Ansprechpartner, der zur Entgegennahme und Abgabe aller den Vertrag betreffenden Erklärungen berechtigt ist.
(3) Der Auftraggeber ist verpflichtet, überlassene Arbeitsergebnisse und Entwürfe unverzüglich zu prüfen und etwaige Änderungswünsche mitzuteilen.
(4) Verzögerungen aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung des Auftraggebers gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Hierdurch entstehende Mehrkosten trägt der Auftraggeber.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
(2) Sofern nicht anders vereinbart, werden bei größeren Projekten folgende Zahlungen fällig:
- 50% bei Auftragserteilung
- 50% bei Fertigstellung und Übergabe
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gegenüber Verbrauchern und 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gegenüber Unternehmern zu verlangen.
§ 6 Abnahme
(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, die vertragsgemäß erbrachten Leistungen innerhalb von 14 Tagen nach Fertigstellungsmitteilung abzunehmen.
(2) Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 14 Tagen nach Fertigstellungsmitteilung schriftlich unter Angabe konkreter Mängel widerspricht.
(3) Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
§ 7 Nutzungsrechte und Urheberrecht
(1) Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber die zur vereinbarten Nutzung erforderlichen Nutzungsrechte an den erstellten Werken ein.
(2) Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, werden einfache, nicht übertragbare Nutzungsrechte eingeräumt.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, seine Urheberschaft an den erstellten Werken in angemessener Form kenntlich zu machen (z.B. durch einen Link im Footer).
(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellten Werke zum Zwecke der Eigenwerbung (z.B. Referenzen, Portfolio) zu nutzen.
§ 8 Gewährleistung
(1) Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen zum Zeitpunkt der Abnahme die vereinbarten Eigenschaften aufweisen und frei von Mängeln sind.
(2) Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme.
(3) Bei Mängeln ist der Auftragnehmer zunächst zur Nacherfüllung berechtigt. Schlägt die Nacherfüllung fehl, stehen dem Auftraggeber die gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu.
(4) Die Gewährleistung erstreckt sich nicht auf Mängel, die durch unsachgemäße Handhabung, Eingriffe Dritter oder vom Auftraggeber bereitgestellte fehlerhafte Inhalte verursacht wurden.
§ 9 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn, ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
§ 10 Vertraulichkeit
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen geheim zu halten und nur für die vertraglich vereinbarten Zwecke zu verwenden.
(2) Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Hamburg, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: April 2026